Österreichs Gesundheitsmagazin

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1.2.2012 16:18

Wie Sie gegen Krebs vorsorgen

  • Welche Untersuchungen man wann machen sollte

Bis vor wenigen Jahrzehnten war die Medizin nicht nur fast ausschließlich von Männern dominiert, sondern auch rein aufs männliche Geschlecht zugeschnitten. Doch die Gender-Debatte hat die Dinge auch hier in Bewegung gebracht: "Gesundheit wird heute zunehmend unter geschlechtsspezifischen Aspekten betrachtet", betont Dr. Alexandra Kautzky-Willer, Professorin für Gender Medicine an der MedUni Wien.

In ihrem gemeinsam mit der Gesundheitsjournalistin Elisabeth Tschachler geschriebenen Buch "Gesundheit: Eine Frage des Geschlechts" (Orac-Verlag, erhältlich ab 24. Februar, € 22) heißt es: "Die Gender-Medizin widmet sich verstärkt auch den unterschiedlichen Symptomen und Ausprägungen ein und derselben Krankheit bzw. den unterschiedlichen Krankheiten bei Mann und Frau, die durch die unterschiedliche genetische und biologische Ausstattung – Hormone, Erbanlagen, Anatomie, Stoffwechselvorgänge – begründet sind."

Fast schon täglich liefert die Gender-Medizin neue Erkenntnisse. Mit ein Grund, warum LEBEN mit diesem Heft eine große Serie zum Thema "Die gesunde Frau" startet. In Teil eins widmen wir uns der Krebsvorsorge. Positive Entwicklungen. Krebs ist nach wie vor eine Schockdiagnose, die jährlich auch Tausende Frauen trifft. Allerdings: Sowohl die Zahl der Neuerkrankungen an bösartigen Tumoren als auch die Sterberate sind seit einigen Jahren rückläufig. Im Gegenzug sind die Überlebenszeiten bei vielen Krebsarten dank verfeinerter Diagnosemöglichkeiten und effektiverer Therapien teils deutlich gestiegen.

Und auch diverse Früherkennungsprogramme tragen zur positiven Entwicklung bei. "Als wirksame Maßnahmen zur Verhinderung von Krebs haben sich in großen Studien vor allem Darmspiegelung, Mammografie sowie Krebsabstrich erwiesen", betont Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda, Vorstand der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Krankenhaus Wien-Hietzing und Präsident der Österreichischen Krebshilfe. Generell gilt für alle Vorsorgeuntersuchungen, dass ein einzelner "positiver" Befund noch keinen Beweis für das Vorliegen einer bösartigen Tumorerkrankung darstellt, sondern gegebenenfalls durch weitere Untersuchungen abgeklärt werden muss.

Lesen Sie die ganze Story im LEBEN 12/01-02!

1.2.2012 16:18
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