Fest schlemmen, locker & fit bleiben
- So wird die kalte Saison zum Power-Turbo

Wer jetzt eisern Salätchen oder Rohzeug ordert und beim Verzehr zufrieden wirkt, ist entweder ein Irrläufer der Evolution oder ein großartiger Schummler. Denn die Natur hat uns nun mal von Urzeit an darauf getrimmt, im Winter nach ganz anderen Esswaren zu gieren.
Die Grundidee liegt auf der Hand: Wenn grad nichts wächst und Frost die Gebeine beutelt, muss alles her, was hilft, Reserven anzulegen. Fett sichert das Überleben, gibt Energie und wärmt. Drum zieht's uns, ganz programmgerecht, zu üppiger Kost, wenn die Tage kurz und kälter werden.
Dass sich das Nahrungsangebot mal in irgendeinem Jahrhundert plötzlich durch Industrie und Technik rasant verändern würde, konnte Mutter Natur nicht ahnen. Ebenso wenig, dass wir Speckröllchen an der Figur als Makel werten würden. Und auch nicht, dass trotz Überfluss Mängel entstehen könnten, die das Immunsystem erst recht wieder schlappmachen lassen.
Magere Zeiten sind passé
Nun ist es aber, wie es ist: Die Umstände haben sich gewandelt, wir noch nicht. Statt winters fröstelnd und nach Wurzeln wühlend über Äcker zu hirschen, sitzen wir fein beheizt am Küchen-, Wirtshaus- oder Schreibtisch und ziehen uns rein, was grade gefällt. Was vor der Türe wächst oder eben derzeit nicht , ist wurst. Wozu gibt's Glashaus, moderne Lager und Konservierungstechnik, Tiefkühler und so?
Obendrein Frischzeug aus allen Klimazonen dieser Welt sowie Transportmittel, die Selbiges zu uns herüber karren. Kurzum: An Nahrung fehlts nicht. An Energie, Abwehr- und Nervenkraft aber mitunter trotzdem. Kommen dann auch noch Winter- und Feiertage, wird's oft richtig ungesund und um die Mitte rund.
Lesen Sie im LEBEN 12/11, wie Sie schlank, rank und fit durch den Winter kommen.












