Österreichs Gesundheitsmagazin

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3.9.2010 17:05

Wanderglück am Großvenediger:
LEBEN-Tester ging die Sieben-Tage-Route

  • Tipps & Infos: Ihr Guide zum absoluten Bergerlebnis
  • Bestaunen Sie den schönsten Höhenweg der Ostalpen

Halbwegs fit und ein bisschen erfahren sollt' man sein. Dann bringt die Wanderung Genuss pur: Stets zwischen 2.000 und 3.000 Metern pendelnd, verläuft der Höhenweg an der Südseite des Großvenedigers in atemberaubender Umgebung des Naturparks Hohe Tauern mit fast ständigem Blick auf den vierthöchsten Berg des Landes.

Die toll markierte Route führt in relativ kurzen Etappen von einer Hütte zur nächsten und bietet oft Gelegenheit, den einen oder anderen Gipfel "nebenher" zu erklimmen. Doch Vorsicht: Verbannen Sie jedes überflüssige Gramm Gewicht aus dem Rucksack, und sparen Sie beim Proviant. Hütten an der Strecke sorgen für alles. Es empfiehlt sich, Übernachtungen vorab zu buchen. Mitgliedschaft in Bergvereinen halbiert die Nächtigungskosten! Und nun zum "Live"-Bericht von LEBEN-Bergfex Ali Wallner und Partnerin:

Anreise & Aufstieg
Die Anreise nach Ströden in Osttirol, unserem Ausgangspunkt im Virgental, absolvieren wir mit dem Zug über Lienz. Von dort aus geht es weiter mit dem Bus. Wer öffentlich anreisen will, kann sich seine Route ganz einfach über die Bahnwebsite www.oebb.at zusammenstellen. Soll's eine Anfahrt mit dem eigenen Auto sein, gilt zu beachten, dass die Wanderung am Schluss nicht zum Ausgangspunkt zurückführt!

Glasklares Wasser & reinste Luft
In Ströden angekommen, füllen wir erst einmal unsere Wasserflaschen mit eiskaltem Gebirgswasser und beginnen über die Stoanalm den Aufstieg zur ersten Hütte an der Strecke, die wir uns vorgenommen haben. Über 800 Meter geht es in sengender Hitze bergauf, und ich verfluche schon am ersten Tag die drei Kilo Zusatzgepäck, die mir meine Fotoausrüstung beschert. Was mich, auch wenn ich es erst nach unserer Rückkehr sehen werde, für die Plackerei entschädigt: Die in Bilder gebannten Erinnerungen an diese Tour lassen den jetzt vergossenen Schweiß vergessen. Ein später Trost, der sich rentiert. Aber erst mal zurück zum Aufstieg:

Hoch genächtigt
Der Weg zieht sich immer neben oder oberhalb des Maurer Bachs entlang, bis wir selbigen in 2.068 Meter Höhe überqueren und bei der Essener- und Rostocker Hütte – auf 2.208 Meter Seehöhe – ankommen. Den Rest des Tages genießen wir den Ausblick und die Sonnenstrahlen auf der Terrasse. Für diese erste Nacht wählen wir – wie auch später – Schlafstellen im "Lager" der Hütte. Und weil wir Mitglieder des Alpenvereins sind, müssen wir dafür statt sonst fälliger 20 nur 10 Euro pro Person hinblättern. Es fehlt an nichts. Die Hütte ist, wie die folgenden, top ausgestattet.

Lesen Sie den ganzen Wanderbericht & Tour-Tipps im LEBEN 09/10!

3.9.2010 17:05
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